Peelings

Peelings sind seit über 100 Jahren ein unverzichtbares Instrument des Dermatologen. Durch das Auftragen von ätzenden Mitteln kann die Haut exakt in der gewünschten Dicke und Tiefe geschädigt, zerstört, gebleicht , geschält oder gestrafft werden. Man unterscheidet oberflächliche, mitteltiefe und tiefe Peelings.
Heute stehen die verschiedenste Peelings für jede Anwendung zur Verfügung.

AHA- oder Fruchtsäure Peeling (Alpha Hydroxy Acids)
Wird für oberflächliche Peelings verwendet. Als sogenanntes Lunch-Peeling wurde es berühmt, da sich das Peeling innerhalb einer halben Stunde durchführen läßt – in der Mittagspause eben. Einsatzgebiet sind kleinere Hautunreinheiten und zu Akne neigende Haut sowie zarte braune Pigmentflecken auf sonnengereifter Haut.

Quelle: Neostrata

TCA Peelings – Trichloressigsäure ist die am häufigsten angewendete Säure für mitteltiefe Peelings zur Behandlung von Flecken, Aknenarben und Altershaut. Exzellente Ergebnisse vor allem bei kombinierten Schäden durch die Sonne. Nach einigen Tagen schuppt sich die Haut ab und es kommt eine neue zartrosa Haut zum Vorschein. Sehr guter Effekt bei Eispickelnarben!
Sehr sinnvolles Einsatzgebiet bei Männern auf der Kopfhaut, um die sonnenbedingten Schäden (Rauhigkeiten) zu behandeln.

Tiefe Peelings werden vor allem mit Phenol durchgeführt. Durch die technologische Entwicklung wurde das tiefe Säurepeeling durch das Laserpeeling abgelöst, wobei das CO2-Laser Resurfacing bis heute die besten Resultate bringt, trotz Entwicklungen wie Fractional oder Fraxel Laser. Anwendungsgebiete sind stark sonnengeschädigte Haut, Falten, Aknenarben und grossflächige Pigmentstörungen der Gesichtshaut. Mit einem "Urlaub" von ca. 14 Tagen sollte gerechnet werden.

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